Vom Frieden wird man wohl noch träumen dürfen!

von Michael Dahlinger (Kommentare: 0)

»Vom Frieden wird man wohl noch träumen dürfen!«

Pfarrer Johannes Heck hatte am Ende recht, als er sagte: »Das war wohl das musikalischste und tiefsinnigste Klassentreffen, das ich jemals besucht habe.« Das szenische Chorkonzert, inzwischen ein Markenzeichen des Pop- und Gospelchors der evangelischen Kirchengemeinde, bescherte dem begeisterten Publikum in der vollbesetzten Stadtkirche eine Menge Stoff zum Nachdenken und Schmunzeln und viele mitreißende und berührende musikalische Momente unter der Leitung des Kantors Samuel S.N. Cho und der Regie von Holger Andreas.

Die knapp 90 Minuten waren vor allem durch den Wechsel der Musik mit Sprechszenen besonders kurzweilig. Die 200 Zuhörer waren hineingenommen in ein mitunter kontroverses Gespräch über den Frieden in jeglicher Hinsicht. Die Lieder machten das dann musikalisch konkret. Und kaum ein Aspekt fehlte: Sei es der vermisste Frieden in der Ukraine oder der persönliche und gesellschaftliche Frieden, der sich ja nicht selbstverständlich einstellt. Selbst über den jenseitigen letzten Frieden dachten die Sprecher in anrührender Weise nach. Nach allen Seiten wurde mit Witz und Diskussionsfreude debattiert, was die alten Texte der Bibel für diese Fragen bereithalten.

Der gut vierzigköpfige Chor interpretierte neun Lieder sehr präsent und intensiv, von Samuel Cho am Flügel begleitet: Träumerisch und sehnsuchtsvoll erklang »Over The Rainbow«, »Los Párajos Perdidos« oder »You Raise Me Up«; beherzt und entschieden »Stand Up« und »I Will Follow Him« aus den Filmen Harriet und Sister Act; mahnend und nachdenklich »Lord, Make Me An Instrument Of Thy Peace« oder »A Foolish Man«. Selbst Benjamin Brittens Stück für Frauenchor »This Little Babe« mit einem sehr schwierigen Echoeffekt meisterten die Frauen spielend. Auch solistisch überzeugten Ralf Kraus (»Was sagt man den Menschen, wenn man traurig ist?«), Anja Eichhorn-Weber (»From A Distance«) und Eva und Holger Andreas (»Fragile«). Ein eindrückliches und bewegendes Konzert nicht zuletzt auch wegen der ausgezeichneten Licht- und Tonregie von Pendeloque.

Text + Foto: Holger Andreas

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