Von Veränderungen und Neuerungen

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©Terence Raper @unsplash.com

Der ekiba-2032-Strategieprozess im Kirchenbezirk und der Kirchengemeinde

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Auftaktveranstaltung zur gemeinsamen Visitation der Region HoRAN ©md

Dass sich beide großen christlichen Kirchen für die nächste Zukunft reformieren müssen, zeichnet sich mehr und mehr ab. In der Evangelischen Landeskirche in Baden läuft dieser Prozess unter dem Titel »ekiba 2032«. Alle Überlegungen in diesem Prozess haben das Ziel, dass auch im Jahr 2032 Menschen in ihrer Kirche Gemeinschaft erleben und Verbindendes spüren sowie von Gott und Jesus Christus erfahren. Menschen sollen eine individuelle Begleitung und Deutung des Lebens bei Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Bestattungen erhalten. Die Kirche will weiterhin in die Gesllschaft hinein wirken und für die Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit und Frieden für ihre Stimme erheben.
Allerdings erfährt die Kirche gerade schmerzlich, dass die dafür nötigen Ressourcen schrumpfen. In einem ersten Schritt soll daher die Unterhaltung kirchliche Gebäude auf den Prüfstand. Dazu werden die Gemeindehäuser und Kirchen, später die Pfarrhäuser mit grün, gelb oder rot bewertet. Parallel dazu soll die Zusammenarbeit der Kirchengemeinde in Region verbindlich geregelt werden und diesen Regionen werden die weniger werdenden Pfarr- und Diakonenstellen zugeordnet. Diese sicherlich nicht einfache Aufgabe hat der Kirchenbezirk mit einer Strategiegruppe nun ein Jahr lang beraten und im Januar wurden die Beratungsergebnisse den Kirchengemeinden vorgestellt.
Auch die Evang. Kirchengemeinde Hockenheim wird diesen Reformationsprozess spüren und zusammen in der Region HoRAN umsetzen. Dazu gibt es bereits gemeindeübergreifende Arbeitsgruppen in der Region.
Eine umfangreiche Dokumentation mit vielen Fakten und Infos zum Stragieprozess »ekiba 2032« gibt es dazu auf der Webseite des Kirchenbezirks. Die Kirchengemeinde Hockenheim wird am 26. Februar ihre Gemeindeglieder im Anschluss an den Gottesdienst mit einer Gemeindeversammlung umfassend informieren.

Veranstaltungen in der Woche vom 23. -29.01.

Wochenspruch

 Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. 

Lukasevangelium 1,16

Dienstag • 24.01.23

  • 19.00 Uhr • Gospel- und Popchor Kreuz + Quer • Lutherhaus
  • 19.30 Uhr • Feminale • Juchli-Haus

Mittwoch • 25.01.23

  • 10.30 Uhr • Krabbelgruppe • Lutherhaus
  • 10.00 Uhr • Singkreis • Lutherhaus
  • 11.00 Uhr • Besuchsdienstkreis • Lutherhaus
  • 16.00 Uhr • K14.1 • Lutherhaus

Donnerstag • 26.01.22

  • 19.00 Uhr Turngruppe • Lutherhaus
  • 19.30 Uhr • Kirchenchor Soli-Deo-Gloria • Lutherhaus
  • 19.30 Uhr • AA-Meeting • Lutherhaus

Freitag • 27.01.23

  • 9.00 Uhr • Krabbelgruppe • Lutherhaus
  • 20.00 Uhr • Freitagskreis • Lutherhaus

Sonntag • 29.01.23

10.00 Uhr • Gottesdienst zur Predigtreihe »Unterschätzte Paare der Bibelgeschichte« • Kirche

Satt, glücklich und zufrieden an Leib und Seele

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Verbundenheit über Tische hinweg

Evang. Kirchengemeinde feiert gelungenen Premiere mit kostenlosem Mittagessen im Lutherhaus

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Ehrenamtliche bei der Essensausgabe. Unterstützung bekamen sie dabei von einer Servicekraft des »Güldenen Engels«,

Es ist Sonntag 12 Uhr. Die Türen des Lutherhauses öffnen sich. Köstlicher Essensduft erfüllt das Foyer. Ehrenamtliche stehen bereit. Die einen mit Schürze und Löffel an dampfenden Töpfen. Die anderen zur Begrüssung. Und alle mächtig gespannt, wer sich von der Einladung zu einem kostenlosen Mittagessen hat ansprechen lassen.


Was heißt nochmals »Herzlich Willkommen« auf Ukrainisch oder was heißt »Rinderbraten mit Nudeln und Soß'« auf Kurdisch. Dank Handy und Google-Translator kein Problem.

Bereits am Samstag hatten etliche Ehrenamtliche das Lutherhaus einladend hergerichtet. Ihre Kirchengemeinde wollten sie als perfekte Gastgeberin in bestem Lichte präsentieren. Und immer wieder die bange Frage: kommt überhaupt jemand und wenn ja wie viele?
Mario Böhm, Koch und Inhaber des Gasthauses »Güldener Engel« sah das entspannter. »Ich koche rund 100 Portionen. Wenn ihr mehr braucht, kein Problem. Und was übrigbleibt, wird in meinen Lokal nachhaltig weiterverwendet.« Professionelle und zugleich kostenloser Kochhilfe und ehrenamtliches Engagement erwiesen sich so als unschlagbares Dreamteam.
Und rund 60 Gäste konnten dies sichtbar genießen. An ihren Gesichtern war deutlich anzusehen: sie waren satt, glücklich und zufrieden. Die einen kamen, weil sie nicht zu Hause allein Essen wollten. Ein anderer Tisch war von einer alteingessenen Hockenheimer Familie belegt. An einem Tisch saßen Frauen, die mit ihren Kindern aus der Ukraine hatten flüchten müssen. Und an anderen Tischen saßen Flüchlingsfamilien, die schon länger eine neue Heimat in Hockenheim gefunden haben. Und alle zuammen fühlten sich über Tische, Kulur und Religion hinweg zu einer großen Gemeinschaft verbunden.
Manche kamen auch nicht. Vielleicht, weil sie anderen nichts wegessen wollten? Sich nicht zu den angesprochenen Zielgruppen zählten? Kein Problem. Vielleicht gibt es ein nächste Mal und dann sind sie wieder eingeladen.

Es ist Sonntag 14 Uhr. Die letzten Gäste haben sich auf den Heimweg gemacht. Reste von Rinderbraten und Polenta sind verteilt. Die Tische abgedeckt. Abschlussbesprechung der ehrenamtlichen Helfer in der Küche an den Geschirr spülmaschinen. Auch hier nur glückliche und zufriedene Gesichter. »Mit so vielen Gästen hätte ich nicht gerechnet.« »Die Gemeinschaft mit geflüchteten Familien, Hockenheimern und uns verbundenen Gemeindegliedern, das hat mir gut gefallen.« »Beim nächsten Mal wäre ich wieder dabei!«
Ob es ein nächstes Mal gibt? Die Chancen stehen nicht schlecht.

Sommerfreizeit für Jugendliche

Jugendliche, die Schweden bisher nur aus einem Einrichtungshaus kennen, können das im kommenden Sommer ändern. Die Sommerfreizeit für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren bietet die einmalige Möglichkeit, Schweden mal anders kennenzulernen. Zwischen Starfußballer und Kindheitshelden, leckerem Essen und Mittsommer können die Jugendlichen in die nordische Kultur abtauchen.

Mit einem modernen Reisebus geht es direkt nach Südschweden. Dort wartet ein idyllisches Haus direkt am See auf die Jugendlichen. Das große Außengelände und die schöne Natur laden zum Erkunden ein. Neben Sonnenbaden und Geländespielen, bietet der See die Möglichkeit zum Schwimmen und Kanu fahren. Workshops von kreativ bis sportlich, Gemeinschaftsabenden, Andachten und vielen weiteren Aktivitäten gestalten den Freizeitalltag. Am Ende steht ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis
an einen schwedischen Sommer.

Die Freizeit findet vom  04.08. – 17.08.2023 in Asarum, Südschweden statt. Teilnehmen können Jugendliche von 13 bis 17 Jahren. Die Kosten betragen 495 Euro.

Die Anmeldung erfolgt über ausschließlich mit ein Onlinemodul, das über die Webseite der Kirchengemeinde evangelisch-in-hockenheim.de erreicht werden kann. Weitere Infos gibt es bei

@Diakonin Johanna Hassfeld oder
@Diakon Jascha Richter

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Onlineportal eveeno.com:

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Freizeitflyer zum Download:

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Vom Frieden wird man wohl noch träumen dürfen!

»Vom Frieden wird man wohl noch träumen dürfen!«

Pfarrer Johannes Heck hatte am Ende recht, als er sagte: »Das war wohl das musikalischste und tiefsinnigste Klassentreffen, das ich jemals besucht habe.« Das szenische Chorkonzert, inzwischen ein Markenzeichen des Pop- und Gospelchors der evangelischen Kirchengemeinde, bescherte dem begeisterten Publikum in der vollbesetzten Stadtkirche eine Menge Stoff zum Nachdenken und Schmunzeln und viele mitreißende und berührende musikalische Momente unter der Leitung des Kantors Samuel S.N. Cho und der Regie von Holger Andreas.

Die knapp 90 Minuten waren vor allem durch den Wechsel der Musik mit Sprechszenen besonders kurzweilig. Die 200 Zuhörer waren hineingenommen in ein mitunter kontroverses Gespräch über den Frieden in jeglicher Hinsicht. Die Lieder machten das dann musikalisch konkret. Und kaum ein Aspekt fehlte: Sei es der vermisste Frieden in der Ukraine oder der persönliche und gesellschaftliche Frieden, der sich ja nicht selbstverständlich einstellt. Selbst über den jenseitigen letzten Frieden dachten die Sprecher in anrührender Weise nach. Nach allen Seiten wurde mit Witz und Diskussionsfreude debattiert, was die alten Texte der Bibel für diese Fragen bereithalten.

Der gut vierzigköpfige Chor interpretierte neun Lieder sehr präsent und intensiv, von Samuel Cho am Flügel begleitet: Träumerisch und sehnsuchtsvoll erklang »Over The Rainbow«, »Los Párajos Perdidos« oder »You Raise Me Up«; beherzt und entschieden »Stand Up« und »I Will Follow Him« aus den Filmen Harriet und Sister Act; mahnend und nachdenklich »Lord, Make Me An Instrument Of Thy Peace« oder »A Foolish Man«. Selbst Benjamin Brittens Stück für Frauenchor »This Little Babe« mit einem sehr schwierigen Echoeffekt meisterten die Frauen spielend. Auch solistisch überzeugten Ralf Kraus (»Was sagt man den Menschen, wenn man traurig ist?«), Anja Eichhorn-Weber (»From A Distance«) und Eva und Holger Andreas (»Fragile«). Ein eindrückliches und bewegendes Konzert nicht zuletzt auch wegen der ausgezeichneten Licht- und Tonregie von Pendeloque.

Text + Foto: Holger Andreas

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